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Wenn aus Tieren Freunde werden. Oder wie Tiere Senioren helfen können.

Juli 26th, 2010 · Keine Kommentare

Der Mensch ist ein soziales Wesen, das angewiesen ist auf Gesellschaft. Jeder weiß, wie es ist sich nach Nähe, Vertrauen und Zuneigung zu sehnen. Ein Gefühl, das auch im Alter nicht nachlässt. Für viele Senioren wird es jedoch mit den Jahren immer schwieriger, ihre Beziehungen und Freundschaften zu pflegen. Gute Freunde verschwinden manchmal ganz schnell aus dem eigenen Leben. Geht man im Alter keinem Beruf mehr nach oder engagiert sich in Vereinen, hat man kaum noch Möglichkeiten neue Freunde zu finden.

Wird das soziale Netz dann immer grobmaschiger, droht soziale Isolation und Einsamkeit. Damit es nicht so weit kommt, sollten Senioren schon früh darüber nachdenken, ob sie sich nicht ein Haustier, wie z. B. einen Hund, zulegen. Bereits in den 1960ern haben Wissenschaftler die Auswirkungen von Haustieren auf die menschliche Psyche untersucht und dabei herausgefunden, dass sich ein Tier positiv auf die Gesundheit auswirkt. Denn das Stressniveau der meisten Menschen sinkt, wenn sie Zeit mit Tieren verbringen. Das ist auch der Grund, warum Altersheime ihren Bewohnern heutzutage erlauben, Haustiere zu halten, wenn es medizinisch möglich ist.

rudi Wenn aus Tieren Freunde werden. Oder wie Tiere Senioren helfen können.

Tiere begegnen ihren Besitzern vorurteilsfrei. Sie leihen Frauchen oder Herrchen ihr Ohr, wenn sie sich mit ihren Problemen allein gelassen fühlen und niemand da ist, dem sie sich anvertrauen können. Allein ihre Anwesenheit wirkt sich bereits überaus günstig auf die Psyche aus. Aber auch physisch können Senioren von einem Haustier profitieren. So muss man mit einem Hund regelmäßig vor die Tür gehen. Dadurch bekommen gerade ältere Menschen mehr Bewegung und bleiben in Kontakt mit ihren Nachbarn und anderen Hundebesitzern.

Es gibt mittlerweile diverse Vereine, u. a. „Tiere helfen Menschen e.V.“, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, den Bewohnern von Alters- oder Pflegeheimen ein wenig Freude in ihren Alltag zu bringen, indem sie sie mit speziell ausgebildeten Hunden besuchen. Die Senioren können dann nach Herzenslust mit den Tieren reden oder sie einfach nur streicheln.

Jedoch werden nicht nur Menschen, sondern auch Tiere älter. Oft kommt es vor, dass ein Tier krank wird oder in seiner Bewegung eingeschränkt ist. Alternde Hunde beispielsweise leiden oft unter Hüftproblemen, die es ihnen unmöglich machen Hindernisse wie Treppen zu überwinden. Zu diesem Zweck gibt es nun sogar einen Treppenlift für Hunde. Denn wenn es dem Tier besser geht, fühlt sich auch das Herrchen wieder wohl.

Tags: Alter und Gesundheit

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