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Die Arthrose – der Stand der Dinge

Juli 17th, 2010 · Keine Kommentare

Früher nahm man an, Arthrose würde durch einen Abrieb der Knochensubstanz entstehen, der aus der jahrelangen Beanspruchung der Gelenke resultierte. Neuere Forschungen deuten aber eindeutig darauf hin, dass dem nicht so ist. Schon allein die Zahl der Arthrosepatienten, die weit unter 50 Jahre alt sind, erschüttert die Theorie vom natürlichen Verschleiß. Heute tendiert man dazu, anzunehmen, dass es sich bei der Arthrose vielmehr um eine chronische Krankheit handelt, ähnlich der Diabetes.

Die primäre Arthrose wird durch kristalline Ablagerungen in den Gelenken hervorgerufen, die durch eine erbliche Disposition, falsche Ernährung oder durch eine Schwäche der Blutgefäße ausgelöst werden. Selten können auch Medikamente, wie Antibiotika, eine Arthrose auslösen. In den allermeisten Fällen tritt die Arthrose aber nur in Verbindung mit einer anderen Krankheiten oder Schwächungen auf. Aufgrund der vielen Einflussfaktoren kann man bis dato nicht mit absoluter Sicherheit sagen, warum jemand Arthrose bekommt. Es wird spekuliert, dass eventuell auch das Vorhandensein von Stickstoffmonoxid in den Gelenken die Krankheit begünstigt.

Das Knie Die Arthrose   der Stand der Dinge

Sollte man bei sich selbst Anzeichen von Gelenkschmerzen erkennen, heißt es: Sofort zum Arzt! Je mehr die Knorpelsubstanz angegriffen wird, umso größer wird der Schmerz. Im schlimmsten Fall kann die Arthrose so qualvoll werden, dass man ein neues Gelenk benötigt. Sollte das Hüftgelenk betroffen sein, bekommt man in der Klinik eine Endoprothese als Ersatz, die dann zwischen 10 und 15 Jahren ihren Dienst verrichtet. Danach muss sie wieder ausgetauscht werden.

Ein Blick in die Zukunft stimmt optimistisch. Denn es werden ständig neue Operationstechniken und Materialen erfunden, die Eingriffe in die Gelenke weniger invasiv und nachhaltiger machen.

Tags: Alter und Gesundheit

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