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Alzheimer und Fernsehen

Juli 23rd, 2010 · Keine Kommentare

Wissenschaftler von der Case Western Reserve University meinen einen Zusammenhang gefunden zu haben zwischen einem hohen Fernsehkonsum in der Jugend und dem Ausbruch der Alzheimer-Krankheit im Alter.

Die Untersuchung, die auch im renommierten Wissenschaftsmagazin Procceedings of the National Academy of Sciences veröffentlicht worden ist, sagt aus, dass Menschen, die sich passiven Freizeitaktivitäten wie Fernsehen, Telefonieren und Faulenzen hingeben, einem größeren Risiko ausgesetzt sind, später an Alzheimer zu erkranken.

Television Alzheimer und Fernsehen

Menschen, die sich zwischen ihrem zwanzigsten und sechzigsten Lebensjahr mit intellektuellen Dingen, wie z. B. dem Musizieren oder dem Lesen beschäftigten und eine anspruchsvolle berufliche Tätigkeit ausübten, erkrankten den Ergebnissen der Studie zufolge, weit weniger häufig an der degenerativen Krankheit.

Itellekt Alzheimer und Fernsehen

Alzheimerpatienten waren in der Mitte ihres Lebens in fast allen von den Wissenschaftlern untersuchten Bereichen weniger aktiv, außer beim Fernsehen. Die Forscher glauben, dass Fernsehkonsum das Gehirn in einen tranceartigen Zustand versetzt, in dem es nur wenig angeregt wird. Wenn die kleinen, grauen Zellen jedoch nicht beschäftigt werden, dann bauen sie ab.

Auch wenn man Alzheimer durch diese Erkenntnisse weder verhindern noch heilen kann, bilden sie doch vielleicht das Fundament, auf dem man eine Vorsorge aufbauen kann. Intellektuelle Herausforderungen und geistige Wachheit scheinen direkt zusammenzuhängen. Man sollte in Zukunft also darüber nachdenken, ob man fernsieht oder etwas für das Oberstübchen tut.

Tags: Alter und Gesundheit

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